Baumkatalog

Feldulme

Geschichte

Im Mittelalter wurden Ulmenblätter als Nahrung für Schafe verwendet. Die Rinde diente der Herstellung von Arzneimitteln.

Verbreitung

Das Verbreitungsgebiet der Feldulme erstreckt sich von Mittel- und Südeuropa bis zur Wolga und zum Kaukasus. Sie ist wärme- und lichtbedürftig und wächst bevorzugt in Flusstälern, jedoch nicht in bergigen Regionen.

Wuchs

Die Feldulme wird bis zu 30 m hoch und mehrere hundert Jahre alt. Sie beendet ihr Höhenwachstum nach 50-60 Jahren.

Blatt

Typisches Merkmal der Ulmenblätter ist der asymmetrische Blattansatz. Der Blattrand ist doppelt gesägt. Im Herbst färben sich die Blätter gelb.

Blüten

Blüte zwischen März und April, lange bevor Laub ausgebildet wird. Blüten werden durch den Wind bestäubt.

Frucht

Die Ulmenfrucht ist eine Nuss mit ausgeprägten breiten Flügeln.

Rinde

Graubraune Schuppenborke mit Längsrissen.

Holz

Ulmenholz ist in der Möbelindustrie ein begehrtes Furnierholz.

Wissenswertes

Sie ist in Europa der häufigste Vertreter ihrer Gattung. Sie läßt sich, durch Korkleisten an dünnen Zweigen, gut von der Bergulme unterscheiden. Das Laub ähnelt dem der Hainbuche, daher kommt auch der wissenschaftliche Name. Nach dem Fällen treiben Stöcke erneut stark aus. Die Feldulme ist besonders anfällig für das Ulmensterben. Das Ulmensterben ist eine Pilzkrankheit, die durch den Ulmensplintkäfer (eingeführt aus Nordamerika) verbreitet wird.

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